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Bayern im Achtelfinale: 'Situation war nicht einfach'
07.11.19

Bayern im Achtelfinale: 'Situation war nicht einfach'

Bayern München hat das Achtelfinale der Champions League erreicht. Im ersten Spiel unter der Leitung von Interimstrainer Hansi Flick gewann der deutsche Fußball-Rekordmeister 2:0 gegen Olympiakos Piräus.

O-Töne 1-3, Hansi Flick, Interimstrainer Bayern München- 'Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Man muss auch sehen, dass die Situation für die Mannschaft und das Umfeld nicht ganz so einfach war nach dem Trainerwechsel.'- 'Nach den letzten Spielen bin ich sehr zufrieden, dass die Null steht'- 'Es ist für mich eine Aufgabe für die zwei Spiele. Ich bin meiner Position bewusst. Ich habe es genossen'SID mp jlweitere Informationen:München (SID) Ein Neustart sieht anders aus: Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge spendeten nach dem vorzeitigen Achtelfinal-Einzug in der Champions League müde Applaus, Interimstrainer Hansi Flick nahm die Glückwünsche seiner Mitstreiter und Spieler nur zögerlich entgegen. Das dürftige 2:0 (0:0) gegen Olympiakos Piräus bei Flicks Debüt war nicht der erhoffte Befreiungsschlag für Bayern München. Diesen Rekordmeister muss das formstarke Borussia Dortmund im Bundesliga-Klassiker am Samstag kaum fürchten.'Es ging darum, nach vorne verteidigen und die Initiative wirklich hoch halten. Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht', sagte Flick bei Sky. Er sei 'zufrieden' mit seiner Elf, ergänzte der Nachfolger des am Sonntag entlassenen Niko Kovac, 'wir haben sehr hoch verteidigt, den Gegner immer wieder unter Druck gesetzt und waren dominant.'So oder so: Nach dem BVB-Kracher wird Flick seinen Platz wohl wieder räumen müssen. Nach Informationen der Bild-Zeitung stehen die Bayern kurz vor einem Engagement des langjährigen Arsenal-Teammanagers Arsene Wenger. Der 70-Jährige soll bis Sommer übernehmen und dann für einen jungen Coach wie Thomas Tuchel (Paris St. Germain) oder Erik ten Hag (Ajax Amsterdam) Platz machen.Dass die Bayern Bedarf haben für einen echten Neustart, wurde auch am Mittwoch deutlich. Erst 'Lebensversicherung' Robert Lewandowski brach mit seinem 21. Saisontreffer im 17. Pflichtspiel gegen schwache Griechen den Bann (69.). Kurz vor dem Schlusspfiff erhöhte der eingewechselte Ivan Perisic (89.).'Vielleicht hat uns nach vorne der Glanz gefehlt, aber in unserer Situation... Das war nicht das höchste der Gefühle, aber wer das Spiel gesehen hat, hat gesehen, dass wir da waren', sagte Thomas Müller. Kapitän Manuel Neuer sprach von einer 'guten Leistung' und betonte: 'Wir haben unser Spiel durchgezogen über 90 Minuten. Wir haben uns die Griechen zurechtgelegt und verdient gewonnen.' In der Offensive hätten seine Vorderleute aber 'manchmal zu hektisch' agiert.Immerhin: Gegen Piräus stand nach acht Begegnungen zumindest wieder mal die Null. 'Für unser Selbstbewusstsein in der Defensivarbeit war das sehr wichtig', sagte Neuer. Wer von den 70.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena eine nach der Kovac-Entlassung befreite Münchner Elf erwartet hatte, sah sich aber getäuscht. Benjamin Pavard traf in der enttäuschenden ersten Halbzeit den Pfosten (45.), in der zweiten Hälfte war zumindest mal wieder auf 'Lewy' Verlass.Für den erhofften Prestigesieg im Bundesliga-Kracher gegen den BVB am Samstag bedarf es jedoch einer gehörigen Steigerung. Auch unter Flick litt das Bayern-Spiel an den bekannten Mängeln: Der Offensive fehlte die Struktur, den Spielern oft das Verständnis untereinander.Trotz statistischer Überlegenheit strahlten die Bayern wenig Gefahr aus, im Zentrum fehlte Kreativität. Insgesamt drängte sich der aber Verdacht auf, dass die Bayern mehr brauchen als nur einen Trainer.Die Suche nach dem neuen Mann lief rund um die Begegnung auf Hochtouren. Nach Tuchel und ten Hag winkte auch Ralf Rangnick ab. Wenger dagegen signalisierte Interesse, das auch Jose Mourinho nachgesagt wird. 'Ich werde über die Namen nicht sprechen', sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei Sky, der Klub werde sich bei seiner Entscheidungsfindung 'nicht unter Druck setzen lassen'.SID mm ak

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