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BBL-Chef Holz: Solidaritätsbekundungen bei Finalturnier erlaubt
03.06.20

BBL-Chef Holz: Solidaritätsbekundungen bei Finalturnier erlaubt

Geschäftsführer Stefan Holz von der Basketball Bundesliga will beim anstehenden Finalturnier Solidaritätsbekundungen gegen Rassismus entgegen anderslautender Medienberichte nicht sanktionieren. Auch Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic zeigt sich

O-Töne 1-2, Stefan Holz, Geschäftsführer der BBL- 'Es passiert seitens der Liga gar nichts. Das werden wir natürlich respektieren als Meinungsäußerung, die wir schätzen. Auch wir als Liga haben ein klares Statement und werden auf Social Media ein klares Zeichen setzen.'- 'Es war immer falsch, es wird nichts sanktioniert.' O-Ton 3, Marko Pesic, Geschäftsführer Bayern München Basketball- 'Wir werden unseren Spielern nichts vorschreiben.'SID dp mkWeitere Informationen:Geschäftsführer Stefan Holz von der Basketball Bundesliga (BBL) will beim anstehenden Finalturnier Solidaritätsbekundungen und Aktionen gegen Rassismus nicht sanktionieren. 'Es passiert seitens der Liga gar nichts. Das werden wir natürlich respektieren als Meinungsäußerung, die wir schätzen. Auch wir als Liga haben ein klares Statement und werden auf Social Media ein klares Zeichen setzen', sagte Holz dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Mittwochnachmittag.Laut Holz wertet die BBL derlei Aktionen nicht als politisch. Restriktionen habe niemand zu befürchten. 'Das war falsch, das haben wir nie gesagt und gilt auch weiterhin. Es wird keine Sanktionen geben', so Holz. Zuvor hatte es Irritationen darüber gegeben, ob die Liga Spieler bei dem am Samstag in München startenden Event ihre Haltung bei Thema Rassismus zeigen lassen würde.Beispielsweise Profi Per Günther von Bundesligist ratiopharm Ulm ermutigte seine Kollegen mit Blick auf das Turnier zu politischen Botschaften. 'Liebe BBL-Spieler, wenn ihr euch im kommenden Turnier ausdrücken und eure Haltung gegen Rassismus vertreten wollt, fühlt euch frei dies zu tun. Die ersten 10.000 Euro an Strafen gehen auf mich', schrieb Günther bei Twitter.In der Fußball-Bundesliga hatten am vergangenen Wochenende Profis wie der Schalker Weston McKennie, die Dortmunder Jadon Sancho und Achraf Hakimi und der Gladbacher Marcus Thuram auf dem Feld Solidarität mit dem Afro-Amerikaner George Floyd bekundet. Jener war in der Vorwoche von einem Polizisten in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota getötet worden. Die Proteste der Fußballer hatten für eine Debatte über derartige Bekundungen gesorgt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sah jedoch von einem Verfahren gegen die betroffenen Spieler ab.SID fk mh

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