Der Tagesspiegel Video
China-EU-Gipfel per Videoschalte
14.09.20

China-EU-Gipfel per Videoschalte

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Spitzenvertreter haben Beratungen mit Chinas Präsident Xi Jinping geführt. Die Gespräche begannen am Nachmittag per Video-Schalte.

SHOTLIST BRÜSSEL, BELGIEN14. SEPTEMBER 2020QUELLE: EBSEINSCHRÄNKUNGEN: KEIN WEITERVERKAUF / NO RESALE1. Schwenk von rechts nach links European Council President Charles Michel at the beginning of the EU-China video conference2. Halbnahe European Council President Charles Michel at the beginning of the EU-China videoconference3. Halbnahe European Council President Charles Michel at the beginning of the EU-China videoconference4. Halbnahe a screen showing the President of the European Council Charles Michel, German Chancellor Angela Merkel and the President of the European Commission Ursula von der Leyen at the beginning of the videoconference with China5. Halbnahe a photographer taking a picture of Charles Michel6. Halbnahe a screen showing the President of the European Council Charles Michel, German Chancellor Angela Merkel and the President of the European Commission Ursula von der Leyen at the beginning of the videoconference with China7. Nah a screen showing the arrival of Chinese President Xi Jinping at the beginning of the EU/China videoconference8. a screen showing Chinese President Xi Jinping, the President of the European Council Charles Michel, German Chancellor Angela Merkel and the President of the European Commission Ursula von der Leyen at the beginning of the videoconference with China ///-----------------------------------------------------------AFP TEXT STORY: Merkel und EU-Spitzen beraten per Video mit Chinas Präsident XiBrüssel (AFP) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Spitzenvertreter der EU haben am Montag Beratungen mit Chinas Präsident Xi Jinping geführt. Die Gespräche begannen am Nachmittag per Video-Schalte, wie ein EU-Sprecher mitteilte. Themen sind die Corona-Pandemie, der Klimawandel sowie Wirtschafts- und Handelsfragen. Es wird erwartet, dass die EU auch die Menschenrechtslage und die Situation in Hongkong ansprechen wird. EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte, Ziel sei es, 'trotz unserer Meinungsverschiedenheiten Fortschritte zu machen'. Es sei von entscheidender Bedeutung, China einzubinden und 'gleichzeitig die Interessen und Werte der EU zu wahren', schrieb er auf Twitter. Es sei Zeit 'für echtes Handeln, um Ungleichgewichte anzugehen und globale Führungsstärke zu zeigen'.Die Corona-Pandemie habe 'die Entwicklung von gewaltigen Veränderungen beschleunigt, wie es sie seit einem Jahrhundert nicht mehr gegeben hat', sagte Xi laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Die Menschheit stehe nun 'an einem neuen Scheideweg'. Die EU und China müssten dabei ihre strategische Partnerschaft fördern und vier Grundsätze aufrecht erhalten: friedliche Koexistenz, offene Zusammenarbeit, Multilateralismus sowie das Setzen auf Dialog und Verhandlungen. An den Gesprächen nehmen auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell teil. Merkel vertritt die Mitgliedstaaten als Regierungschefin der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr.Deutschland hatte für Montag eigentlich einen großen EU-China-Gipfel in Leipzig geplant. Wegen der Corona-Pandemie und Verzögerungen bei der Vorbereitung war das Treffen jedoch abgesagt worden. Bei ihm wollten beide Seiten insbesondere ein großes Investitionsschutzabkommen vereinbaren, über das schon seit Jahren verhandelt wird. Dieses verzögert sich nun. Die Regierung in Peking hält es zwar für möglich, noch dieses Jahr zu einer Einigung zu kommen. EU-Vertreter verweisen aber darauf, dass es noch inhaltlich eine Reihe von Hürden gibt, etwa bei der Frage des Schutzes von Urheberrechten, chinesischen Forderungen nach Technologietransfer und Subventionen für chinesische Staatsbetriebe.Die EU will auch das neue 'Sicherheitsgesetz' für Hongkong ansprechen, das ein hartes Vorgehen gegen Kritiker erlaubt. Von der Leyen hatte im Juni 'vor sehr negativen Konsequenzen' gewarnt, falls das Gesetz in Kraft gesetzt werde, was inzwischen passiert ist. Besorgt ist die EU auch über den Umgang Pekings mit der muslimischen Minderheit der Uiguren.Führende EU-Parlamentarier äußerten vor dem Treffen Skepsis. Er rechne bis Jahresende nicht mehr mit dem Abschluss eines Investitionsabkommens zwischen Brüssel und Peking, sagte der Vorsitzende der parlamentarischen China-Delegation, Reinhard Bütikofer (Grüne), am Montag dem SWR. China bewege sich in den Verhandlungen 'nicht wirklich'. Auch beim Klimaschutz gebe es keine Fortschritte, China habe dort 'sogar den Rückwärtsgang eingelegt'.'China benimmt sich mehr wie ein Rivale als ein Partner', schrieb der Fraktionsvorsitzende der Konservativen, Manfred Weber (CSU), auf Twitter. Er forderte unter anderem, dass europäische Corona-Hilfen nicht den Interessen Chinas zugute kommen dürften und kriselnde europäische Unternehmen vor Übernahmen durch chinesische Firmen geschützt werden müssten.Der Vorsitzende im Handelsausschuss, Bernd Lange (SPD), warnte zwar, dass eine 'Konfrontation keines der Probleme mit China lösen wird'. Allerdi

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