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DHB-Spitze optimistisch: TV-Blackout bei Heim-WM fast vom Tisch
11.09.18

DHB-Spitze optimistisch: TV-Blackout bei Heim-WM fast vom Tisch

Ein möglicher TV-Blackout bei der Heim-WM der deutschen Handballer im Januar ist so gut wie vom Tisch. Für Bundestrainer Christian Prokop ein wichtiges Signal, damit das Turnier dem deutschen Handball idealerweise einen weiteren Popularitätsschu

O-Ton 1, Christian Prokop, Handball-Bundestrainer- 'Ein möglicher TV-Blackout wäre sehr schlimm.'O-Ton 2, Andreas Michelmann, DHB-Präsident- 'Wir können durchaus optimitisch sein.'SID cu tkweitere Informationen:Der erneut drohende TV-Blackout bei der Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark (10. bis 27. Januar 2019) ist so gut wie vom Tisch. 'Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass ein reichweitenstarker Sender, das heißt ARD, ZDF oder ein frei empfangbarer privater Sender, die Rechte bekommt und die WM in Deutschland damit im Free-TV zu sehen sein wird', sagte Mark Schober, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Handballbundes (DHB) am Dienstag in Köln. Bisher existiert kein gültiger Vertrag für den deutschen Markt, da der Vertrag mit dem ehemaligen Rechteinhaber MP & Silva aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten der Firma aufgelöst worden ist. Seitdem verhandelt der neue Rechteinhaber Lagardere Sports mit den Sendern. DHB-Präsident Andreas Michelmann rechnet 'relativ bald' mit einer Lösung. 'Wir wissen ja, dass die Fernsehsender eine Vorlaufzeit brauchen, von daher können die Jungs nicht zu lange pokern', sagte Michelmann dem Sport-Informations-Dienst (SID). Bei der WM 2017 in Frankreich waren die Spiele nur im Internetstream des DHB-Sponsors DKB zu sehen gewesen.

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