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Ein Jahr nach Fidel Castros Tod: Was denken die Kubaner?
25.11.17

Ein Jahr nach Fidel Castros Tod: Was denken die Kubaner?

Am 25. November 2016 verstarb der kubanische Revolutionsführer. Ein Jahr später sind die Meinungen der Kubaner über die Zukunft des Landes gespalten.

Texteinblendungen:Ein Jahr nach Fidel Castros Tod:Wie blicken die Kubaner in die Zukunft?O-Ton Gladys García, Grundschuldirektorin:'Ich bin sehr traurig. Es ist schmerzhaft.Er lebt weiter:......in unseren Gedanken, in unserer Kultur,in unserem Kampf der Ideen.Fidel ist immer gegenwärtig – vor allem, weil er viel für Kubas Bildungssystem getan hat.'O-Ton Abraham Jiménez, Journalist und Blogger:'Ich glaube, dass die neuen Generationen kein Projekt für das Land haben.Sie sind mehr damit beschäftigt, ihre eigenen Probleme zu lösen......als das nationale Problem zu lösen oder das nationale Problem anzugehen.'O-Ton Laisi Chi, Geschichtsstudent:'Ich bin zuversichtlich, dass die Revolution weitergehen wird,dass das System so bleibt, zum Besseren.'O-Ton Yunior García, Autor und Schauspieler:'Jeder in Kuba weiß,dass die Lage nicht gut ist.Jeder weiß, dass sich ein großer Prozentteilunserer Gesellschaft ändern muss.Es geht nicht nur um einen Mentalitätswechsel,sondern um eine Änderung im allgemeinen Sinn.Für diesen Wechsel reicht es nicht, passiv sitzen zu bleibenund zu hoffen, dass die anderen ihn vollziehen.'

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