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'Enorme Freude' - Leipzig erstmals im Pokal-Viertelfinale
07.02.19

'Enorme Freude' - Leipzig erstmals im Pokal-Viertelfinale

RB Leipzig hat erstmals den Sprung ins Viertelfinale des DFB-Pokals geschafft. Nach einem recht unspektakulären Spiel gewannen die Sachsen am Mittwoch ihr Achtelfinale gegen den VfL Wolfsburg verdient mit 1:0.

O-Töne 1 und 2 Ralf Rangnick, Trainer RB Leipzig'Das Einzige, was man heute kritisieren kann, ist, dass wir aus der Vielzahl an Kontermöglichkeiten, nicht früher den Sack zugemacht haben.''Es freut mich enorm für die Jungs, dass wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Runder der letzten Acht eingezogen sind.'O-Ton 3 Bruno Labbadia, Trainer VfL Wolfsburg'Das Tor kam aus dem Nichts.'SID xam mpWeitere Informationen:Leipzig, 06. Februar (SID) - Als die Leipziger Profis angeführt von Siegtorschütze Matheus Cunha schon längst mit ihren Fans den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals feierten, diskutierten die Wolfsburger Spieler immer noch mit Schiedsrichter Christian Dingert. Die Wölfe machten den Referee aus Lebecksmühle für die 0:1 (0:1)-Niederlage im Achtelfinale beim Champions-League-Aspirant RB Leipzig mitverantwortlich.Dabei hatten die Sachsen nach einem recht unspektakulären 'El Plastico' gegen den VfL Wolfsburg hochverdient gewonnen und zehn Jahre nach Vereinsgründung zum ersten Mal die Runde der besten Acht erreicht.Stürmer Cunha (9.) zerstörte mit seinem Siegtreffer den Traum der Wolfsburger vom zweiten Pokalgewinn nach 2015. Damals war der VfL auf dem Weg zum Titel im Achtelfinale ebenfalls auf den Zweitligisten Leipzig getroffen und konnte 2:0 gewinnen. Mit dem Sieg revanchierte sich RB nicht nur für jene Pleite, sondern knüpfte auch an das 'Pokal-Wunder' von 2011 an. Damals hatte RB als Regionalligist die Wolfsburger in der 1. Runde mit 3:2 düpiert.'Das war ein hartes Stück Arbeit. Aber ich glaube, dieses Jahr ist noch mehr drin. Wenn wir weiter so spielen, haben wir auch die Chance, nach Berlin zu fahren', sagte RB-Kapitän Willi Orban nach dem Abpfiff.Acht Jahre nach dem ersten Coup gegen den VfL war nach behäbiger Anfangsphase, in der sich beide Teams vor lediglich 21.135 Zuschauern viel in Zweikämpfen im Mittelfeld verstrickten, Cunha der auffälligste Spieler. Der Vertreter des immer noch an einer Grippe erkrankten Nationalstürmers Timo Werner prüfte Wolfsburgs Torhüter Koen Casteels erst in der 7. Minute per Weitschuss, ehe der Brasilianer den Ball nach einem einen Steilpass von Lukas Klostermann eiskalt veredelte.Die Gäste, die mit dem 1:0-Sieg bei Hertha BSC vom vergangenen Samstag im Gepäck angereist waren, zeigten sich vom Rückstand für einige Minuten wenig beeindruckt. Mehrfach versuchte es die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia mit schnellen Vorstößen über die Flügel. Einer wäre fast mit dem Ausgleich belohnt worden, als VfL-Stürmer Renato Steffen (16.) aus halbrechter Position nur knapp am glänzend parierenden RB-Torwart Peter Gulacsi scheiterte. Der Einsatz des Ungarn hatte zuvor auf der Kippe gestanden, da ihn muskuläre Probleme plagten.Nach einem für die Zuschauer ebenfalls einigermaßen schmerzvollen Rest der ersten Hälfte, in dem Wolfsburg offensiv nahezu komplett eingeschlafen war und Leipzig zu ungenau agierte, blieben die Gastgeber auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das spielbestimmende Team. Doch RB vergab zu viele Möglichkeiten. Einen Lupfer von Leipzig Yussuf Poulsen (57.) kratzte VfL-Verteidiger Robin Knoche von der Linie, bevor Casteels in höchster Not gegen Sabitzer (58.) rettete.Wolfsburg schaffte in dieser Phase viel zu wenig Entlastung nach vorne. Vor allem spielerisch boten die Wölfe Magerkost, während sie in der Defensive mit wackligem Stellungsspiel und haarsträubenden Fehlpässen enttäuschten. In der Schlussviertelstunde wurde die Labbadia-Elf mit dem Mute der Verzweiflung noch einmal etwas aktiver, konnte die Hausherren aber nicht mehr gefährden.SID fk jz

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