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Kein Panik bei Bosz: 'Haben nur ein Spiel verloren'
28.05.20

Kein Panik bei Bosz: 'Haben nur ein Spiel verloren'

Nach der überraschend deutlichen Niederlage gegen den VfL Wolfsburg glaubt Leverkusens Trainer Peter Bosz nicht an einen dauerhaften Trend. Beim SC Freiburg am Freitag steht die Werkself aber dennoch unter Druck.

O-Töne 1-2, Bayer Leverkusen, Trainer Bayer Leverkusen- zur Niederlage gegen Wolfsburg: 'Ich versuche, das immer positiv zu sehen. Wir haben drei Tage später wieder ein Spiel, und für Spieler sind Spiele immer das Beste, um Dinge, die falsch gelaufen sind, wieder gutzumachen. Wir haben monatelang gut und erfolgreich gespielt. Es stimmt, wir haben ein Spiel verloren, aber nur ein Spiel, noch nicht den Kampf um die Champions League. Für die Spieler ist es auch so. Die Enttäuschung war da, aber sie wissen, dass wir vorher gut gespielt haben.'- zu den Ausrutschern der Konkurrenz: 'Ich sehe das nicht als Glück. Es wird keine Mannschaft geben, die 34 Spiele gewinnt. Wenn sie das tut, ist sie Meister. Es gibt immer Spiele, die man verliert. Nach der Corona-Pause hat man gesehen, dass es keine einfachen Spiele gibt. Es werden noch mehr Vereine Punkte verlieren. Es geht darum, dass wir unsere Spiele gewinnen. Für mich hat es keinen Sinn, auf die anderen zu gucken. Wir müssen selbst gewinnen.'SID lc tkweitere Informationen:Trainer Peter Bosz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen fürchtet im Rennen um die Champions-League-Ränge keinen entscheidenden Knacks durch die 1:4-Schlappe gegen den VfL Wolfsburg. 'Wir haben monatelang gut gespielt. Wir haben nur ein Spiel verloren - nicht das gesamte Rennen um die Champions League. Wir müssen jetzt zeigen, dass es tatsächlich nur ein schlechtes Spiel war', sagte der Niederländer: 'Ich glaube, auch andere Mannschaften werden noch Punkte verlieren.'Vor dem Kracher gegen Bayern München sind für die auf Rang fünf abgerutschte Werkself am Freitag (20.30 Uhr/DAZN und Amazon) beim SC Freiburg drei Zähler eigentlich Pflicht, doch Bosz erwartet im Breisgau eine unangenehme Aufgabe. 'Sie spielen sehr kompakt, schalten schnell um, agieren sehr physisch und spielen mit einer großen Mentalität. Es ist nicht einfach, solche Mannschaften zu schlagen', sagte der 56-Jährige. Nach dem dicht getakteten Auftaktprogramm habe nahezu sein gesamtes Team auch mit kleineren Wehwehchen zu kämpfen. 'Wir haben einige Spieler die etwas spüren', sagte Bosz: 'Das sind kleine Schläge, die man in einem Spiel eigentlich immer abbekommt. Nach einer Woche Pause bis zum nächsten Spiel ist das normalerweise weg, bei nur zwei Tagen wird es aber knapp.' Dennoch sei er optimistisch, dass er bis auf Kapitän Lars Bender (Fußverletzung) auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Lediglich hinter dessen Bruder Sven und dem langzeitverletzten Kevin Volland stünden etwas größere Fragezeichen.

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