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Kinder löchern DFB-Stars: 'Müssen Fußballer schlau sein?'
11.10.19

Kinder löchern DFB-Stars: 'Müssen Fußballer schlau sein?'

Bevor das DFB-Team in der EM-Qualifikation am Sonntag in Estland antritt, haben sich Marco Reus, Serge Gnabry und Kai Havertz den Fragen von Kinderreportern gestellt.

O-Ton 1 Marco Reus, Nationalspieler- auf die Frage, ob Profifußballer schlau sein müssen: 'Du hast heute viele Bereiche, die dazugekommen sind. Wo du natürlich auf dem Platz nachdenken musst.'O-Töne 2 und 3 Kai Havertz, Nationalspieler- auf die Frage, was wie man Profifußballer wird: 'Du solltest immer an dich glauben und hart arbeiten.'- 'Wir haben viele Vorteile. Klar will man manchmal rausgehen, ohne angesprochen zu werden. Aber wir dürfen uns nicht beschweren, weil wir ein gutes Leben haben.'SID xlc mlweitere Informationen: Nach dem ordentlichen Debütantenball gegen Argentinien muss die deutsche Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation die Pflichtaufgabe in Estland lösen. Die Personallage hat sich etwas entspannt.Dortmund (SID) Marco Reus bekam mehrere Lachanfälle, Serge Gnabry wies ihn scherzhaft zurecht, und Kai Havertz versuchte mehrfach, seine Teamkollegen zu beruhigen: Die Stimmung auf der launigen Pressekonferenz der deutschen Nationalmannschaft im Dortmunder Fußballmuseum war prächtig. Doch spätestens mit dem Abflug nach Estland am Samstagmorgen soll der Fokus einzig auf der Pflichtaufgabe in der EM-Qualifikation liegen.'Unser Ziel ist es, gar keine Zweifel aufkommen zu lassen. Wir müssen drei Punkte holen', sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff mit Blick auf die Partie beim 102. der Weltrangliste am Sonntag (20.45 Uhr/RTL) in Tallinn.Trotz des 8:0-Schützenfestes im Hinspiel warnte Bierhoff davor, den Gruppenletzten auf die leichte Schulter zu nehmen. 'Solche Spiele können manchmal komisch laufen. Je länger man solchen Mannschaften Luft zum Atmen gibt, umso schlechter ist es', sagte Bierhoff und hob hervor, was er vom dreimaligen Europameister erwartet: 'Wir sollten von der ersten Sekunde an deutlich machen, dass es nur ein Ergebnis gibt.'Die Personallage hat sich rechtzeitig etwas entspannt. Joachim Löw kann wieder auf Reus, Ilkay Gündogan und Timo Werner zurückgreifen. Daher lässt der Bundestrainer keine Ausreden gelten. 'Wir wollen und werden gewinnen, damit wir in der Qualifikation keine Probleme bekommen. Wir wollen einen klaren Sieg.'Platz eins in der Gruppe, der bei der Endrunden-Auslosung in Bukarest (30. November) für die Setzliste wichtig ist, kann die DFB-Auswahl nach dem verlorenen direkten Vergleich gegen die Niederlande (3:2 und 2:4) aus eigener Kraft nicht mehr erreichen. 'Das ist das Problem', sagte Bierhoff: 'Für uns ist es aber erst einmal wichtig, die nächsten drei Spiele zu gewinnen und uns zu qualifizieren.'Daran besteht bei den Profis kein Zweifel, auch wenn sie einen extrem destruktiven Gastgeber erwarten. 'Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, gerade wenn sie ihre Fans im Rücken haben. Sie werden sehr defensiv spielen, um es uns so schwer wie möglich zu machen', sagte der beim Debütantenball gegen Argentinien (2:2) so stark auftrumpfende Gnabry.Seinen 'super Lauf' will er auch in Estland fortsetzen. Zehn Tore in den ersten elf Länderspielen sind keinem deutschen Spieler seit der Wiedervereinigung gelungen. Dementsprechend gut gelaunt präsentierte sich der Offensivspieler des deutschen Rekordmeisters Bayern München am Freitag. Bei der Pressekonferenz, bei der auch einige Schülerinnen und Schüler Fragen an ihre Vorbilder stellten, scherzte Gnabry ständig mit Reus, der sich bei seinen Lachanfällen mehrfach auf den Tisch beugte. 'Wir sind alle locker und lässig drauf', bestätigte Gnabry.Ein böses Erwachen soll es am Sonntag nicht geben. Mit einem Sieg in Estland und einem weiteren Erfolg gegen Weißrussland (16. November/Mönchengladbach) würde im abschließenden Spiel gegen Nordirland (19. November/Frankfurt/Main) ein Unentschieden zu sicheren EM-Teilnahme genügen. Auf Rechenspiele will sich der viermalige Weltmeister aber erst gar nicht einlassen. Man wolle das Maximum aus diesen Spielen rausholen, versicherte Bierhoff.Die Mehrzahl der Debütanten gegen Argentinien dürfte in Tallinn daher erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Für Luca Waldschmidt, Nadiem Amiri und Suat Serdar ist höchstwahrscheinlich kein Platz in der Anfangsformation. Innenverteidiger Robin Koch könnte hingegen angesichts der Personalnot in der Defensive erneut auflaufen - Niklas Stark nahm auch am Freitag noch nicht am Training teil. Ins Tor kehrt definitiv Kapitän Manuel Neuer zurück. - Die deutsche Aufstellung:Neuer - Klostermann, Koch, Süle, Halstenberg - Kimmich, Gündogan - Havertz - Reus, Gnabry, Werner. - Trainer: LöwSID om mm tl

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