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Maas auf dem Weg nach Madeira – deutsche Opferzahl unklar
18.04.19

Maas auf dem Weg nach Madeira – deutsche Opferzahl unklar

Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira mit zahlreichen deutschen Toten und Verletzten hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf den Weg zum Unglücksort gemacht. Noch gibt es keine Gewissheit über die g

Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira mit zahlreichen deutschen Toten und Verletzten hat sich Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf den Weg zum Unglücksort gemacht. Er wird von einem Team von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet. Noch gibt es keine Gewissheit über die genaue Zahl der deutschen Opfer., das Auswärtige Amt geht von „vielen deutschen Opfern“ aus. Derzeit werde erwägt, die Verletzten nach Deutschland zu holen, teilte Kanzleramtschef Helge Braun mit.O-Ton Helge Braun, Kanzleramtschef:Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht. Der deutsche Botschafter und auch Konsularbeamte sind bereits auf der Insel eingetroffen, um dort eine entsprechende Betreuung zu gewährleisten. Und auch ein Beamter, der sich um die Identifizierung der Opfer kümmert, ist bereits vor Ort.'Die Reisegruppe mit überwiegend deutschen Urlaubern war auf dem Weg vom Hotel zu einer Abendveranstaltung, als der Bus aus noch ungeklärter Ursache nahe dem Dorf Canico von der Straße abkam, eine Böschung hinab stürzte und gegen ein Haus krachte. Bei dem Unfall kamen 29 Menschen ums Leben, weitere 27 wurden verletzt. Portugals Regierung verhängte eine dreitägige Staatstrauer.

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