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Maduros letzter Strohhalm: Grenzblockade
07.02.19

Maduros letzter Strohhalm: Grenzblockade

Die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela ist dicht – auf Befehl des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Durch die Blockade will Maduro angekündigte Hilfslieferungen aus dem Ausland verhindern. Er sieht in den Lieferungen einen Vorwand

Die Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela ist dicht – auf Befehl des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro. Durch die Blockade will Maduro angekündigte Hilfslieferungen aus dem Ausland verhindern. Er sieht in den Lieferungen einen Vorwand für eine US-geführte Invasion. Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident Juan Guaidó bezeichnet die Blockade als 'absurde Reaktion eines Regimes, das sich nicht für die Bürger interessiert'. O-Ton Juan Guaidó, Parlamentsführer:'Hiermit fordere ich die Armee dazu auf, die notwendigen Hilfslieferungen ins Land zu lassen, um auch ihren Familien zu helfen.'Im Ringen um eine Lösung der Staatskrise in Venezuela will eine Kontaktgruppe zwischen der EU und lateinamerikanischen Staaten vermitteln. Ihr Ziel sind vorgezogene Präsidentschaftswahlen.Seit Wochen herrscht in Venezuela ein erbitterter Machtkampf zwischen Staatschef Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaidó, der sich am 23. Januar zum Übergangspräsidenten ausgerufen hatte.

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