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Navas: Costa Ricas WM-Held vor neuer Mission
14.06.18

Navas: Costa Ricas WM-Held vor neuer Mission

Einen Namen muss sich Keylor Navas schon lange nicht mehr machen. Das hat der Torwart 2014 bei der WM in Brasilien schon getan, als er maßgeblich an Costa Ricas Viertelfinaleinzug beteiligt war. Am Sonntag beginnt für Navas und Co. die WM gegen

Mit der Gründung dieser kleinen Fußballschule fing für Keylor Navas alles an: Als Achtjähriger hielt er im beschaulichen Dorf Pedregoso seine ersten Bälle - auf kaputtem Rasen und in einfachen Stahltoren. Heute spielt er beim Weltklub Real Madrid und mit Costa Rica bei der WM. Navas, hier der erste von links, ist zum Star seines Landes gereift. Schon in frühen Jahren hatte man sein großes Talent erkannt.O-Ton 1, Didier Urena, Torwarttrainer Pedregoso- 'Keylor ist direkt herausgestochen. Er spielte ohne jegliche Scheu und agierte sehr geschickt mit seinen Füßen. Das konnte er schon immer und das macht er auch heute noch. Abgesehen davon war er immer sehr diszipliniert, wenn es an die Arbeit ging.'Nach sechs Jahren wechselte Navas nach San José zum Klub des Erstligisten CD Saprissa. 2005, als 19-Jähriger, lief er erstmals als Stammkeeper auf.O-Töne 2+3, Roger Mora, Torwarttrainer CD Saprissa - 'Als Torwart ist es schwer, in jeder Situation einen kühlen Kopf zu bewahren und mental stark zu sein. Man muss sich auf den Punkt konzentrieren können, ohne Angst vor dem Gegner zu zeigen. Das hat direkt unsere Aufmerksamkeit erregt.'- 'Er war stark, leistungsfähig und schnell. Technisch war er damals noch nicht ganz so begabt, weil er sich noch in der Entwicklung befand. Aber er besaß bereits die physischen Aspekte, nach denen wir bei Torhütern Ausschau hielten. Das hat uns aufmerksam gemacht.'Mit Saprissa gewann Navas zahlreiche Meisterschaften und die Champions League in Nord- und Mittelamerika. Nach fünf Jahren wagte er den großen Schritt ins Ausland. 2014 bei der WM ging dann sein Stern auf, als er maßgeblich an Costa Ricas Viertelfinaleinzug beteiligt war. Er wechselte zu Real Madrid, und gewann dort mittlerweile dreimal die Champions League. Die Fans in seiner Heimat verehren ihn nach wie vor. Und hoffen bei der WM in Russland auf den nächsten großen Erfolg.SID cu ek

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