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Opferzahl nach Pipeline-Brand in Mexiko steigt abermals
20.01.19

Opferzahl nach Pipeline-Brand in Mexiko steigt abermals

Bei dem Brand an einer angezapften Benzin-Pipeline in Mexiko sind jüngsten Angaben zufolge mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelte es sich um Dorfbewohner, die Treibstoff aus der beschädigten Pipeline abzapfen wollten.

Die Opfer werden identifiziert: Mexikanische Gerichtsmediziner untersuchen die Leichname der Menschen, die bei dem Brand einer angezapften Benzin-Pipeline ums Leben gekommen sind. Jüngsten Angaben zufolge gibt es mindestens 73 Tote und 74 Verletzte. Das Unglück ereignete sich etwa hundert Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt. Bei den Opfern handelt es sich um Dorfbewohner, die Treibstoff aus der beschädigten Pipeline abzapfen wollten.Hunderte Menschen, darunter auch ganze Familien, waren mit Kanistern und Eimern zu der Benzinleitung geeilt, um sich illegal mit Treibstoff zu versorgen. Es kam jedoch zu einer Explosion und die Pipeline geriet in Brand. Offenbar wurde die Pipeline von Treibstoffschmugglern angezapft. Die Regierung hatte ihnen unlängst den Kampf angesagt und mehrere Leitungen geschlossen. Dies führte indes vielerorts zu einer Benzin- und Dieselknappheit.

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