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Pestizide
06.12.19

Pestizide

Die EU-Kommission hat den Einsatz des umstrittenen Insektizids Chlorpyrifos verboten. Der zuständige Ausschuss stimmte dafür, die im Januar auslaufende Zulassung des Pflanzenschutzmittels nicht zu erneuern.

Pestizide sind chemische Substanzen mit toxischen Eigenschaften, um Schädlinge zu bekämpfen, also Tiere oder Pflanzen, die Nutzpflanzen befallen. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden Pestizide eingesetzt, vor allem in der Landwirtschaft.Es gibt drei Arten von Pestiziden: Herbizide,Fungizide undInsektizide.Die größten Abnehmer von Pestiziden sind die USA, Japan, Frankreich, Brasilien und China.Wegen des Schadens, den sie anrichten können, stehen Pestizide in der Kritik. Sie wirken nicht nur auf Schädlinge, sondern haben Einfluss auf die gesamte Umwelt:Sie töten wichtige Insekten,zerstören Böden, und verschmutzen das Grundwasser.Unklar ist noch, welche genauen Auswirkungen Pestizidgifte auf Menschen haben, vor allem auf die Bauern, die sie benutzen. Große Mengen von Pestiziden findet man auch in Verbrauchsgütern. Diese Rückstände können zu Allergien, Asthma, Unfruchtbarkeit oder Krebs führen.In der biologischen Landwirtschaft versucht man deshalb, auf Pestizide zu verzichten.

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