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Schmadtke: 'Alle sollten den Wettkampf mit Bayern aufnehmen'
06.09.18

Schmadtke: 'Alle sollten den Wettkampf mit Bayern aufnehmen'

Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke bezweifelt, dass man durch Abschaffung der 50+1-Regel den FC Bayern im nationalen Wettbewerb wieder einholen könnte.

O-Töne 1-4 Jörg Schmadtke, Geschäftsführer Sport VfL Wolfsburg- 'Nach meiner Einschätzung spielt das (Abschaffung der 50+1-Regel) im internationalen Wettbewerb eine größere Rolle.'- 'Im nationalen Bereich spielt es dahingehend eine Rolle, den Gap zu den Bayern wieder aufzuholen. Ob das darüber allein gelingt, wage ich zu bezweifeln.'- 'Wir sollten einen möglichst guten Wettberwerb in der Bundesliga haben, dann werden sich auch international die Erfolge wieder einstellen.'- 'Alle sind aufgerufen, den Wettkampf mit den Bayern aufzunehmen.'SID xam jlWeitere Informationen:Frankfurt/Main, 04. September (SID) - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic geht davon aus, dass die umstrittene 50+1-Regel in der Fußball-Bundesliga fallen wird. 'Ich bin realistisch', sagte der 56-Jährige beim Fußballgipfel des Wochenmagazins Die Zeit am Dienstag in Frankfurt/Main: 'Ob ich das will? Ich würde es spannend finden, wenn jeder Vereine so wählen kann, wie er will.'Die Regel besagt, dass Investoren nur die Mehrheit an einem Verein halten dürfen, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre ununterbrochen und erheblich gefördert haben. Martin Kind, Präsident von Hannover 96, greift 50+1 derzeit juristisch an. Zudem lässt die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Regelung vom Kartellamt prüfen.'Meine persönliche Meinung ist, dass 50+1 nicht der richtige Weg ist und auf jeden Fall fallen wird', sagte Bobic, der die Diskussion darüber für zu 'oberflächlich' halte. 'Der Fan wird nicht richtig mitgenommen', sagte der Ex-Nationalspieler, der sich für 'eine Modifizierung' ausspricht. Traditionsmerkmale wie das Wappen und die Farben der Klubs, 'die die Fans betreffen', sollten weiterhin geschützt werden.SID mj rd

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