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Sturm hofft auf Draisaitl und Co. bei Eishockey-WM
22.03.18

Sturm hofft auf Draisaitl und Co. bei Eishockey-WM

Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm weiß sechs Wochen vor dem WM-Auftakt in Dänemark noch nicht, welche NHL-Spieler die Olympia-Helden unterstützen werden. Über einen Kabinenbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel würde sich der 39-Jährige sehr

O-Ton 1-6, Marco Sturm, Bundestrainer- „Egal, wo wir hingehen, überall wird von Silber gesprochen. Es ist ein neues Turnier, es wird sehr schwer werden.“- über dein WM-Einsatz der deutschen NHL-Profis: „Natürlich steht man im Kontakt. Aber der Spieler entscheidet selber und der Spieler wird mich dann informieren.“- 'Das ist ja nicht mehr der Leon Draisaitl, der 700.000 Dollar verdient, sondern einen 60-Millionen-Vertrag in der Tasche hat'- „Der Besuch von Bundespräsidenten Steimeier war eine schöne und sympathische Erfahrung.“- „Natürlich wäre es eine schöne Sache, wenn Frau Merkel auch vorbeikommen würde.“- „Wir wissen, dass sie ein Sportfan ist. Hoffentlich auch ein Eishockeyfan.“ SID xsh spweitere Informationen:Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm weiß sechs Wochen vor dem WM-Auftakt in Dänemark noch nicht, welche NHL-Spieler die Olympia-Helden unterstützen werden. 'Das wird man sehen. Natürlich steht man im Kontakt, aber am Ende entscheiden die Spieler selbst. Wenn die Hauptsaison in der NHL Mitte April vorbei ist, werden sie mich informieren', sagte Sturm am Donnerstag dem SID.Als mögliche Kandidaten in der nordamerikanischen Profiliga NHL gelten unter anderem Torhüter Thomas Greiss, Verteidiger Dennis Seidenberg (beide New York Islanders) und Stürmerstar Leon Draisaitl. Beim Angreifer der Edmonton Oilers gibt es aber noch ein finanzielles Problem: die hohe Versicherungssumme für den Topverdiener.'Das ist ja nicht mehr der Leon Draisaitl, der 700.000 Dollar verdient, sondern einen 60-Millionen-Vertrag in der Tasche hat', sagte Sturm: 'Deswegen werden auch die Versicherungen entsprechend hoch sein. Da muss man mal schauen.'Dass der eine oder andere Silbermedaillengewinner von Südkorea nicht für die WM nominiert werden wird, sei Teil des Geschäfts, meinte Sturm: 'Sie wissen, dass sie Platz machen müssen, wenn ein NHL-Spieler kommt. Daran hat auch Olympia-Silber nicht geändert.' Hinweis an die Redaktionen: Wir senden vom Pressegespräch mit Marco Sturm in Berlin in Kürze einen Bericht (40 Zeilen). Die Autoren sind Jörg Soldwisch und Florian Krebl.SID js tl

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