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Trotz Streits: Abschlusserklärung beim Nato-Gipfel
04.12.19

Trotz Streits: Abschlusserklärung beim Nato-Gipfel

Trotz vieler Differenzen haben sich die Nato-Staaten bei ihrem Gipfel in Großbritannien auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Darin erneuern die Verbündeten ihre gegenseitige Beistandsverpflichtung und heben auch die Bedeutung der 'tr

SHOTLIST WATFORD, HERTFORDSHIRE, GROSSBRITANNIEN4. DEZEMBER 2019QUELLE: AFPTV1. Halbnahe French President Emmanuel MacronWATFORD, HERTFORDSHIRE, GROSSBRITANNIEN4. DEZEMBER 2019QUELLE: NATO TVEINSCHRÄNKUNGEN: KEIN WEITERVERKAUF / NO RESALE2. Leaders gathering North Atlantic Council meeting3. Schwenk von links nach rechts Canadian Prime Minister Justin Trudeau, US President Donald Trump and British Prime Minister Boris Johnson at North Atlantic Council meeting4. Totale North Atlantic Council meeting gets underway 5. Schwenk von links nach rechts World leaders at North Atlantic Council meeting6. Halbnahe NATO chief Jens Stoltenberg at North Atlantic Council meetingWATFORD, HERTFORDSHIRE, GROSSBRITANNIEN4. DEZEMBER 2019QUELLE: AFPTV7. Schwenk von links nach rechts leaders sitting during round table8. Totale Jens Stoltenberg talking9. Halbnahe US President Donald Trump and NATO Secretary General Jens Stoltenberg talkingLONDON, GROSSBRITANNIEN2. DEZEMBER 2019QUELLE: AFPTV10. Halbnahe flags on The Mall 11. Halbnahe flags on The Mall 12. Nah NATO flag13. Nah NATO flagWATFORD, HERTFORDSHIRE, GROSSBRITANNIEN4. DEZEMBER 2019QUELLE: AFPTV14. O-TON 1 - Jens Stoltenberg, Nato-Generalsekretär: (Mann, Englisch, 10 Sek.): 'Unabhängig von Differenzen werden wir uns weiter gemeinsam unserer Kernaufgabe widmen: uns gegenseitig zu verteidigen. Alle für einen, und einer für alle.''Whatever our differences, we will continue to unite around our core task: to defend one another. All for one, and one for all.'LONDON, GROSSBRITANNIEN4. DEZEMBER 2019QUELLE: AFPTV15. Schwenk von links nach rechts arrival of French President Emmanuel Macron16. Schwenk von links nach rechts arrival of Turkish President Recep Tayyip Erdogan ///-----------------------------------------------------------AFP TEXT STORY: Nato-Staaten verabschieden trotz Streits gemeinsame Abschlusserklärung +++ NEU: Merkel und Trump werten Gipfel als Erfolg +++ Watford (AFP) - Trotz vieler Differenzen haben sich die Nato-Staaten bei ihrem Gipfel in Großbritannien am Mittwoch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Darin erneuern die Verbündeten ihre gegenseitige Beistandsverpflichtung und heben auch die Bedeutung der 'transatlantischen Bindung zwischen Europa und Nordamerika' hervor. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Präsident Donald Trump werteten das Treffen als Erfolg.In der Londoner Erklärung erkennen die Nato-Partner erstmals auch die 'Herausforderungen' durch das stärker werdende China an, ohne dies aber als Bedrohung einzustufen.Die Allianz sei 'mit unterschiedlichen Bedrohungen und Herausforderungen konfrontiert', heißt es in dem Text. Genannt werden explizit 'die aggressiven Aktionen Russlands' und 'der Terrorismus in all seinen Formen'. Mit Russland soll der Dialog aber fortgeführt werden.Bei dem internen Streitpunkt Verteidigungsausgaben, bei dem vor allem die USA die Verbündeten zu einem stärkeren Anteil drängen, bekennen sich die Staaten zum Prinzip der Lastenteilung und sehen 'gute Fortschritte'. Trump hatte wiederholt insbesondere Deutschland wegen aus seiner Sicht zu niedriger Verteidigungsausgaben kritisiert. Deutschland kommt nach Nato-Daten 2019 auf 1,38 Prozent. Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2024 1,5 Prozent zu erreichen. Trump verlangt, dass alle Nato-Mitglieder bis zum Jahr 2024 'mindestens zwei Prozent' der Wirtschaftsleistung für Verteidigung ausgeben.Bei einem Vieraugengespräch mit Merkel brachte Trump seine Kritik am Mittwoch vergleichsweise zurückhaltend vor. Die Deutschen seien bei den Verteidigungsausgaben 'ein bisschen unterhalb der Grenze', sagte der US-Präsident. Er bezeichnete den Nato-Gipfel als 'großen Erfolg'. Auch die Kanzlerin betonte: 'Das war ein sehr erfolgreiches Treffen.' Der Gipfel zum 70. Gründungsjahr der Nato hatte am Dienstagabend mit einem Empfang bei der britischen Königin Elizabeth II. begonnen. Belastet war das Treffen von Anfang an unter anderem durch die scharfe Kritik von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der dem Bündnis wegen fehlender Abstimmung zwischen den USA und der Türkei auf der einen Seite und den Europäern auf der anderen Seite den 'Hirntod' attestiert hatte. Hintergrund seiner Kritik war der unabgestimmte Abzug der US-Truppen aus Nordsyrien mit dem darauf folgenden, heftig kritisierten Einmarsch der türkischen Armee in der kurdischen Region. Am Mittwoch verteidigte Macron seine Aussagen. Es sei für ihn wichtig gewesen, auf 'Unklarheiten' hinzuweisen, 'die schädlich sein könnten', sagte der französische Staatschef. Es sei nötig, 'eine echte strategische Debatte zu führen'. Er sei froh, dass diese nun begonnen habe.Laut der Londoner Erklärung soll das Vorgehen der Nato-Partner künftig besser koordiniert werden: Ein 'zukunftsorientierter Reflexionsprozess' in der Nato soll eingeleitet werden, um die 'politische Dimension' des Bündnisses zu stärken, wie es in der Londoner Erklärung heißt. Trump hatte am Dienstag empört auf

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