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'Unser Fußball' fordert Reformen: 'So kann es nicht weitergehen'
17.08.20

'Unser Fußball' fordert Reformen: 'So kann es nicht weitergehen'

Mit einem Plakat und einer dicken Unterschriftenmappe für DFB-Präsident Fritz Keller hat 'Unser Fußball' seinen Forderungen nach einer Reform im Profigeschäft Nachdruck verliehen. Zwei Vertreter der Fan-Initiative übergaben vor der Zentrale des

O-Ton 1, Fritz Keller, DFB-Präsident- zu den leeren Stadien: 'Wir sehen, wie trostlos das ist.'O-Ton 2, Manuel Gaber, Fan-Initiative 'Unser Fußball'- 'Haben ein Zeichen gesetzt - so kann es nicht weitergehen.'O-Ton 3, Fritz Keller, DFB-Präsident- 'Die Corona-Zeit hat gezeigt, dass ein 'Weiter so' nicht geht.'SID dp wjWeitere Informationen:DFB-Präsident Fritz Keller hat deutsche Fußball-Vereine zu mehr finanzieller Nachhaltigkeit aufgerufen. 'Ich finde, die Coronazeit hat aufgezeigt, dass ein 'Weiter so' eigentlich nicht geht. Zumal wir gesehen haben, dass bei dem ein oder anderen Verein eine ökonomische Kurzatmigkeit eingetreten ist', sagte der 63-Jährige bei einem Termin mit Vertretern der Fanszene.Stellvertretend für die aktive Fanbasis hatten zuvor Manuel Gaber und Jan-Henrik Gruszecki Keller eine umfangreiche Unterschriftenmappe sowie ein Plakat mit den Forderungen der Faninitiative 'Unser Fußball' überreicht. Auf dem Plakat war zu lesen: 'Wir Fans fordern die Vereine und Verbände auf, die Zukunft des Fußballs grundlegend neu zu gestalten: basisnah - nachhaltig - zeitgemäß. Weitermachen ist keine Option!'Für Keller hätten die Probleme im Profifußball 'nicht direkt etwas mit Corona zu tun, aber Corona hat die Probleme aufgezeigt', sagte er: 'Und da ist es jetzt an der Zeit, gemeinsam etwas zu tun und zu analysieren, wie wir den Fußball zukunftssicher machen können.'Auch über eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien äußerte sich der Präsident: 'Wir arbeiten mit Wissenschaftlern daran, eine Lösung zu finden.' Er freue sich über jeden, 'der Zuschauer zulassen kann'. Priorität müsse aber weiterhin die Gesundheit der Menschen haben. 'Auch um eine Rückkehr der Zuschauer in Zukunft nicht zu gefährden', betonte Keller.SID lj ma

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