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Videografik: Brennstoffzellen - Autofahren mit Wasserstoff
05.11.19

Videografik: Brennstoffzellen - Autofahren mit Wasserstoff

Anlässlich der Wasserstoff-Konferenz der Bundesregierung hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) die Potenziale der Technologie für den Klimaschutz betont und stärkere Anstrengungen auf diesem Gebiet angemahnt. Ein Anwendungsgebiet f

Sie haben buchstäblich Dampf unter der Haube: Brennstoffzellen-Autos erzeugen den Strom zum Fahren direkt an Bord, und statt stinkender, klimaschädlicher Abgase produzieren sie nur Wasserdampf. Große Autohersteller versuchen zunehmend, die Idee auf die Straße zu bringen. Zum Einsatz kommt dabei normalerweise reiner, flüssiger Wasserstoff.Im Innern einer Brennstoffzelle wird Strom erzeugt, wenn Wasserstoff mit Sauerstoff reagiert.Beide dienen bei dieser sogenannten kalten Verbrennung als Elektroden.Der Wasserstoff wird als Brennstoff zugeführt, dazu kommt Sauerstoff aus der Luft.Ein Elektrolyt mit Katalysator trennt beide und verhindert eine sogenannte Knallgas-Reaktion.Die Elektronen aus dem Wasserstoff wandern in den Stromkreislauf. Als Nebenprodukt entsteht aus zwei positiv geladenen Wasserstoff-Teilchen und einem negativ geladenen Sauerstoff-Teilchen Wasser (H2O), in Form von Wasserdampf.Diese Energie selbst ist sauber, ihre Herstellung ist aber kompliziert und nicht umweltneutral. Als bester Katalysator in der Brennstoffzelle gilt Platin., ein seltenes und teures Edelmetall.Und Wasserstoff gibt es in reiner Form nicht auf der Erde. Er muss erst aufwändig erzeugt werden - etwa aus Wasser und dann flüssig gespeichert, oder aus Methanol.

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