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Videografik: Per Klimawandel in die Katastrophe?
13.05.19

Videografik: Per Klimawandel in die Katastrophe?

Zahlreiche Minister aus aller Welt beraten beim zweitägigen Petersberger Klimadialog in Berlin über die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und bereiten die nächste UN-Klimakonferenz im Dezember in Chile vor. Damit sich der Planet nicht w

Die Erde erwärmt sich schneller und mit größeren Folgen als bisher angenommen. Damit sich der Planet nicht weiter aufheizt, muss laut Klimaexperten in allen gesellschaftlichen Bereichen entschlossen umgesteuert werden. Wird der Ausstoß an Treibhausgasen nicht gedrosselt, könnten die Temperaturen bis zum Jahr 2100 um fünf Grad Celsius steigen - mit katastrophalen Folgen für das Leben auf unserem Planeten.Die verfügbaren Trinkwasserreserven und die Nahrung für viele Millionen Menschen wären gefährdet, die Produktion der wichtigsten Nahrungsmittel wie Weizen oder Reis beeinträchtigt.Dabei werden bis dahin deutlich mehr Lebensmittel gebraucht, um die dann neun Milliarden Menschen zu ernähren.Mehr als jede fünfte Tier- und Pflanzenart wäre wegen der wechselnden Temperaturen vom Aussterben bedroht.Der Meeresspiegel dürfte durch die Gletscherschmelze um bis zu einen Meter steigen. Dies dürfte Migrationsbewegungen in der ganzen Welt auslösen.Schon ein Anstieg um 30 Zentimeter würde mehr extreme Klimaereignisse bringen: Stürme, Dürren, Überschwemmungen und Erdrutsche.Die Süßwasser-Reserven in Gletschern können knapper werden, Flüsse führen weniger Wasser. (Das betrifft die Produktion von Wasserenergie und die Landwirtschaft.)Die Ozeane werden immer saurer, sodass es die Meeresfische Richtung Brack- und Süßwasser zieht. Vielerorts wird Speisefisch knapp.Die negativen Folgen der Erderwärmung dürften in einigen Regionen gewalttätige Konflikte um Land oder Wasser verschärfen.Manche Auswirkungen könnten bereits unabwendbar sein, denn das Treibhausgas Kohlendioxid verweilt über Jahrhunderte in der Atmosphäre.Quelle: IPCC

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