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Videografik: Seife - wie sie gegen Keime wirkt
25.05.20

Videografik: Seife - wie sie gegen Keime wirkt

Die regelmäßige Benutzung von Seife bei der Körperpflege kann die Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Seifen lösen die Fetthülle des Erregers auf und zerstören ihn dadurch. Außerdem sorgt Seife dafür, dass das Virus am Wasser haften bleibt u

Seife wäscht Viren und andere Keime von der Haut. Verantwortlich dafür ist ihre besondere Molekülstruktur. Seifen bestehen aus zwei Teilen: Einem hydrophilen Ende, das Wassermoleküle anzieht, und einem hydrophoben, das vom Wasser abgestoßen wird. Gelangen Seifenmoleküle in der Nähe eines Virus', klebt das hydrophobe Ende an der Fetthülle fest, die den Erreger umgibt. Das andere Ende hängt sich an die Wassermoleküle.Die Folge: Die Seife löst die Fettschicht des Virus' auf, der Erreger wird dadurch zerstört. Außerdem bleibt der Keim am vorüberfließenden Wasser hängen und wird fortschwemmt.Um die meisten Viren abzutöten, sollte das Händewaschen mindestens 30 Sekunden dauern.Wer keine Seife zur Hand hat, kann auch ein Desinfektionsmittel verwenden. Durch den hohen Ethanolanteil kann es Keime abtöten, es muss aber in ausreichender Menge aufgetragen werden. Ist eine Oberfläche sehr schmutzig, kann das Desinfektionsmittel nicht alle Keime abtöten. Quellen: AFP, The Conversation

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