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Warnstreiks an Flugäfen schränken Flugverkehr stark ein
15.01.19

Warnstreiks an Flugäfen schränken Flugverkehr stark ein

Warnstreiks des Sicherheitspersonals an acht deutschen Flughäfen schränken den Flugverkehr massiv ein. Allein am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main fällt rund jeder zweite Flug aus.

In Frankfurt am Main stehen die Gepäckbänder still, das Sicherheitspersonal legt in den frühen Morgenstunden die Arbeit nieder. Die Warnstreiks an acht deutschen Flughäfen schränken den Flugverkehr massiv ein. So sind die Sicherheitskontrollen nicht besetzt und in Frankfurt kann außerhalb der Transitzone kein Passagier zusteigen. O-Ton Bruder Anno Müller, will mit 40 Jugendlichen nach Panama:'Es ist so, dass unser Flug auch gehen wird, der ist nicht abgesagt, aber wir kommen nicht hin.'Es wird geschätzt, dass bundesweit etwa 220.000 Passagiere von den Streichungen und Verspätungen betroffen sind. Allein in Frankfurt am Main wurden 610 Flüge gestrichen – also rund jede zweite geplante Verbindung. O-Ton Brigitte Inhof, will nach Antalya reisen:'Ich hätte direkt fliegen können von Frankfurt nach Antalya - jetzt muss ich von hier aus nach Stuttgart und dann von Stuttgart aus fliegen.'- Und wie kommen Sie nach Stuttgart?'Da fährt wohl der Bus hin.'Die rund 23.000 Beschäftigten des Sicherheitspersonals sollen nach der Verdi-Forderung künftig einen Stundenlohn von 20 Euro bekommen, die Arbeitgeber lehnen das bisher ab. Für den 23. Januar ist eine neue Verhandlungsrunde geplant.

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